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Fahrzeugintegriertes Photovoltaik-Kit kann die Häufigkeit des Aufladens um 14 Prozent reduzieren

Fahrzeugintegriertes Photovoltaik-Kit kann die Häufigkeit des Aufladens um 14 Prozent reduzieren

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Fahrzeugintegriertes Photovoltaik-Kit kann die Häufigkeit des Aufladens um 14 Prozent reduzieren

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Die Abteilung für neue Energietechnologien und Nanomaterialien (Liten) der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie CEA hat einen fahrzeugintegrierten Photovoltaik-Prototyp entwickelt, der mit jedem aufladbaren Elektrofahrzeug verwendet werden kann. Der Bausatz soll auf dem Dach eines Fahrzeugs angebracht werden und die Antriebsbatterie des Fahrzeugs direkt versorgen.

„Unseren Berechnungen zufolge könnte ein solches Kit die Reichweite des Demonstrationsfahrzeugs um 800 Kilometer pro Jahr erhöhen und die Häufigkeit des Aufladens um 14 Prozent reduzieren, was für viele Anwendungen nicht zu unterschätzen ist“, so die Wissenschaftler. „Zur Veranschaulichung: In Frankreich sind laut der Erhebung zur persönlichen Mobilität 2019 des Ministeriums für ökologischen Wandel und territorialen Zusammenhalt 35,7 Prozent der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz weniger als 5 Kilometer entfernt.“

Der Prototyp-Bausatz besteht aus einem 145-Watt-Photovoltaik-Solarmodul, einer magnetischen Rückwand und einem MPPT-Laderegler. Er enthält auch eine Batterie und einen Mikro-Wechselrichter, mit dem nun die gespeicherte Energie in das Netz eingespeist werden kann, wenn das Fahrzeug aufgeladen wird. „Die mit einem Renault Zoé getesteten Daten zeigen, dass bei sehr sonnigen Tagen ein Gewinn von bis zu 4 Kilometern pro Tag möglich ist“, so das Forschungsinstitut.

CEA Liten beabsichtigt, die VIPV-Technologie mit Unterstützung nicht näher genannter relevanter Hersteller zu entwickeln. „In diesem Entwicklungsstadium erlaubt der Bausatz nicht, die Hauptbatterie direkt mit Strom zu versorgen, was das eigentliche Ziel ist“, heißt es. „Das System wird nicht in das Fahrzeug eingebaut, so dass es an alle aufladbaren Modelle angepasst werden kann.“

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